8 Frauen

8 Frauen

Titel
8 Frauen
Original Titel
8 femmes
Regisseur
François Ozon
Schauspieler
Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Ludivine Sagnier, Firmine Richard, Danielle Darrieux, Dominique Lamure
Laufzeit
1 h 46 min
Starttermin
8 Januar 2002
Genres
Komödie, Thriller, Musik, Krimi, Mystery
Kurzinhalt
Im Frankreich der fünfziger Jahre trifft in einer verschneiten Villa eine Großfamilie zum Weihnachtsfest zusammen. Doch die Bescherung fällt aus, als das Familienoberhaupt ermordet wird. Als mögliche Täter(innen) kommen genau jene acht Frauen in Frage, die dem Toten am nächsten standen und zum Tatzeitpunkt anwesend waren. Die undurchsichtigen Damen traktieren sich von nun an gegenseitig mit Schuldzuweisungen. Denn jede trägt ein morbides Geheimnis mit sich, allesamt könnten heimtückische Mörderinnen sein...
Produktion
France 2 Cinéma, Fidélité Productions, Le Studio Canal+, Centre National de la Cinématographie, Gimages 5, Mars Films
Produzent
Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Autor
Drehbuch-Autor
Marina de Van
Komponist
Land
 Frankreich Italien
Sprachen
Englisch, Französisch
Kameramann
Jeanne Lapoirie
Slogan
Zertifikation
12
Keine Jugendfreigabe
Budget
$8.000.000
Einnahmen
IMDb Id
tt0283832
Website

Ein außergewöhnliches Kammerspiel mit ausschließlich weiblichen Rollen. Die einzige männliche Statistenrolle des Hausherrn kann vernachlässigt werden.

Es wurde das gesamte Arsenal an Motiven und Stereotypen des Kriminalstücks präsentiert und die Klaviatur der Charakterstudien in Frage kommender Rollen komplett durchgespielt. Sozusagen eine Neuinterpretation alternativer sieben Todsünden plus einer Frauenrolle, die das ganze auflöst. Im Grunde ging der Film auch nicht um die Aufklärung eines Mordes, sondern eher um die Remineszenzen an weibliche Filmrollen der 1950er/60er. Deshalb ist der Streifen insbesondere für echte Filmkenner:innen interessant.

Unangenehm war, dass die Zusammenstellung der Klischees und Motive willkürlich, zusammenhanglos, abgehackt und ohne echten Handlungsbogen war. Im Grunde stellt der Film einen Katalog der häufigsten Sequenzen dar, wie sie in einem Kriminalstück vorkommen könnten bzw. schon vorkamen.

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