8 Frauen

8 Frauen

8 Frauen

20021 h 46 min
Kurzinhalt

Im Frankreich der fünfziger Jahre trifft in einer verschneiten Villa eine Großfamilie zum Weihnachtsfest zusammen. Doch die Bescherung fällt aus, als das Familienoberhaupt ermordet wird. Als mögliche Täter(innen) kommen genau jene acht Frauen in Frage, die dem Toten am nächsten standen und zum Tatzeitpunkt anwesend waren. Die undurchsichtigen Damen traktieren sich von nun an gegenseitig mit Schuldzuweisungen. Denn jede trägt ein morbides Geheimnis mit sich, allesamt könnten heimtückische Mörderinnen sein...

Metadaten
Titel 8 Frauen
Original Titel 8 femmes
Regisseur François Ozon
Laufzeit 1 h 46 min
Starttermin 8 Januar 2002
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung In Ordnung
Bilder
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Ein außergewöhnliches Kammerspiel mit ausschließlich weiblichen Rollen. Die einzige männliche Statistenrolle des Hausherrn kann vernachlässigt werden.

Es wurde das gesamte Arsenal an Motiven und Stereotypen des Kriminalstücks präsentiert und die Klaviatur der Charakterstudien in Frage kommender Rollen komplett durchgespielt. Sozusagen eine Neuinterpretation alternativer sieben Todsünden plus einer Frauenrolle, die das ganze auflöst. Im Grunde ging der Film auch nicht um die Aufklärung eines Mordes, sondern eher um die Remineszenzen an weibliche Filmrollen der 1950er/60er. Deshalb ist der Streifen insbesondere für echte Filmkenner:innen interessant.

Unangenehm war, dass die Zusammenstellung der Klischees und Motive willkürlich, zusammenhanglos, abgehackt und ohne echten Handlungsbogen war. Im Grunde stellt der Film einen Katalog der häufigsten Sequenzen dar, wie sie in einem Kriminalstück vorkommen könnten bzw. schon vorkamen.

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