Außerirdische Invasoren werden zuallererst wahrscheinlich ziemlich effizient den Apex-Predator auslöschen, um die Erde erfolgreich besiedeln zu können … im Klartext: die Menschheit eliminieren. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie unzivilisierte Monster sein müssen. Ganz im Gegenteil.
Volker Dornemann lässt uns augenzwinkernd einen Blick auf die Erde werfen, nicht mal ein volles Jahr nach der Invasion inklusive einem nahezu vollständigem Genozid. Die Normalität kehrt bei den neuen Beherrschern der Erde ein und die Überlebenden versuchen … eben zu überleben.
Hoch über Olympus Mons
von C. Gerald Gerdsen
[Image source: genAI, Flux.2 Pro]
Eine Beziehung, die sich festgefahren hat, in der eine_r oder beide nicht mehr wirklich auf den/die anderen eingehen, würde man womöglich als gescheitert betrachten. Es ist vielleicht so, als ob man vor einem Abgrund steht und nicht weiß, ob man springen soll. Aber wer weiß, vielleicht kann so ein Sprung helfen, eine alte oder neue gemeinsame Basis zu finden.
Ob man dafür am Rand der Ausstiegsluke eines autonomen Flugzeugs stehen muss, während man gerade den Olympus Mons passiert, wage ich nicht zu beurteilen. Auch die Protagonistin von C. Gerald Gerdsens Kurzgeschichte ist sich im Grunde über so gar nichts mehr sicher und neben panischer Angst verspürt sie in ihrem Schutzanzug in marsluftiger Höhe nicht wirklich viel … bis sie fällt.
Eine Geschichte, so intensiv und überraschend, wie das Eintauchen in ein Eisbad. Und das soll ja auch gesund sein, sofern man es überlebt.