In der 12. Ausgabe des queer*welten-Magazins vom Amrûn Verlag sammelten die drei Herausgeberinnen Judith Vogt, Lena Richter und Heike Knopp-Sullivan Questen … in all ihren bunten Farben und Ausprägungen.
Kurzeindrücke der einzelnen Texte:
Anderssohn von T.B. Persson
Eine Queere Queste:
Die komprimierte lyrische Beschreibung einer Reise ins Ungewisse in der Gewissheit, dass alles seine Richtigkeit hat.
Die Herrin des Sees von Liane Raposa
Eine Queere Queste:
Die arthurische Sagenwelt war alles andere als ein Ponyhof für Frauen, insbesondere für solche, die nach Gleichberechtigung strebten. Aber wer sagt, dass es nicht Mittel und Wege gab, das tumbe, testosterongesteuerte Pack ihrem verdienten Schicksal zu überantworten?
Doch … Lieber von Rebecca Reiter
Stereotype waren lange genug fester Bestandteil von Märchen. Es gehört viel Mut dazu, andere, womöglich schon längst vorhandene, aber verborgene Wege zu beschreiten. Und so richtig interessant wird’s sowieso erst, wenn alte Rollenmuster aufgelöst werden.
Der späte Wurm von Rebecca Westkott
Auf einer von einer Seuche und der/die Klimakatastrophe/n gebeutelten Erde auf einem eingefrorenem mit HighTech ausgestattetem Schiff mag die Zukunft ungewiss sein, aber jede_r ist auf seine/ihre Weise wertvoll. Muss die Menschheit erst an ihrem Endpunkt angekommen sein, um zu erkennen, dass Konkurrenzdenken und Wettbewerb sinnfrei sind?
Mimic von Ariadne Geiling
Mir völlig unbegreiflich, wie es queere Menschen schaffen, über ungezählte Jahre in einer Welt zu leben, in der ihr Dasein und Akzeptanz tagtäglich auf dem Prüfstein steht und viel zu oft zum Ausgestoßensein führt.
Wie mutig muss ein*e Mensch*in sein, den Schutz, die Isolation, die Imitation aufzugeben, um das zu sein, was en/er/sie ist.
Umso schöner ist es, wenn es Menschen gibt, die in einen blicken können und einfach akzeptieren und lieben.
Wir sind Minotaurus von C.F. Srebalus
Mythen, vor allem griechische, neigen dazu, Mord, Raubzüge, Vergewaltigung, Vergeltung u.ä. zu thematisieren. Dort, wo Götter und Göttinnen in das Geschick der Menschen eingreifen, endet die Geschichte selten gut. Erzählt man sie neu und lässt Liebe und Harmonie die Triebfeder der Handlung sein, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten.
Ma jada von Hollarius
Als in Hornburg die Monarchie abgeschafft wurde von Kían Kowananga
Sternenschauer von Mila Münchow
Was Ritter tun von Emma Hogner
Der Phönix von Nox Juvenell
Aber … von An Brenach
Queere Quiche von Marie Meier
Die Wette von Christina Seeberger
Zielvorstellung von Maike Frie
Spargelernte von Kae Schwarz
Drachenherz von Phillip-C. Kasten
Wo die Schatten drohen von Nicole Hobusch
Eis auf Raten von Yvonne Tunnat
Nur ein kleiner Pieks von Britta Redweik
12 Vital Stages von Stefan Mesch
Warum rennt JAMES BOND nackt in einer Welt voller BetonPENISSE herum? In sieben Schritten zur Testosteron-Ekstase von Jamie-Lee Campbell
Erweckung von Iris Leander Villiam
Naglfari Testoquest von Alex
Die Repräsentation von „(Dis)ability“ in der Progressiven Phantastik von Lars Schmeink