Christoph Grimm – Bibbernächte

Rezension:

Micro-Rezensionen zu den einzelnen Texte:

Das perfekte Halloweenkostüm

von Sarah Drews

Midjourney Prompt: Anime-style theatre mask of a girl with fawn brown eyes, delicate facial features, and long blonde hair, the mask hangs in a junk shop, half-covered, dusty eerie atmosphere, muted colors --raw
[Image source: genAI, Midjourney]

Sich verkleiden zu wollen, hat vielfältige Gründe. Einer ist, dass man nicht erkannt werden und der andere, dass man jemand oder etwas anderes darstellen möchte.
Die Illusion ist dann perfekt, wenn die einen betrachtenden Personen, nicht mehr sicher wissen, wer oder was man wirklich ist.

Die sehr verwöhnte Zoey ist es gewohnt, das zu bekommen, was sie möchte. Der Drang den Halloween-Wettbewerb an ihrer Schule auch dieses Jahr gewinnen zu wollen, führt sie mit ihrer Freundin in einen sehr alten Kostümladen. Zuerst von den verstaubten und altmodischen Verkleidungen gelangweilt, findet sie plötzlich eine Maske, die sie unbedingt haben möchte, obwohl sie nicht verkäuflich ist. Doch mit Masken ist das so eine Sache … manche verbergen nicht die Trägerin, sondern offenbaren etwas völlig anderes …

Ein sehr gelungener Auftakt der Grusel-Anthologie Bibbernächte, bei der es nicht nur Gänsehaut geht, sondern sich hinter der Maske auch die ein oder andere Lebensweisheit verbirgt.

Spieglein, Spieglein an der Wand

von Benjamin Ratschiller

Midjourney Prompt: Close-up of a 12-year-old girl with a small beauty mark at the corner of her mouth and brown, curly shoulder-length hair, standing in front of a bathroom mirror. Her reflection grins eerily and winks back at her, creating a chilling contrast between her neutral expression and the sinister mirror image. Soft bathroom lighting, high detail, hyperrealistic, unsettling atmosphere, cinematic mood
[Image source: genAI, Midjourney]

Als Teenagerin hatte man es noch nie leicht. Zumindest dann, wenn man schüchtern ist und Pickel hat. Als nahezu perfektes Mobbingopfer versucht man so gut es eben geht, durch die Schule zu kommen, ohne zu wissen, wie man die eigene desaströse Situation ändern kann. Manchmal bietet sich allerdings eine an Zauberei grenzende Möglichkeit, die verspricht, alles besser und aus einem traurigen Entlein einen schönen Schwan zu machen. Doch derlei Abkürzungen sind tatsächlich eher magischer Natur und haben ihren Preis, der umso höher ist, je weniger man sich an die Regeln hält.

Überlege dir also sehr, sehr genau, was Du für das Wahrwerden deiner Träume zu zahlen bereit bist.

Der unheimliche Mann

von Lisa-Katharina Hensel

Midjourney Prompt: POV an 11-year-old boy with short brown hair and a 14-year-old girl with curly red hair crouching behind a lush green bush in a cemetery, peering out cautiously, you can see the backs of their heads. They look at the back of the man 20 meters away and they observing the elderly man with a full white beard wearing a black coat and black hat, holding a clipboard while standing among weathered gravestones. bright summer morning light filtering through trees, warm sunlight casting long shadows across the graveyard, mysterious atmosphere, cinematic composition, detailed facial expressions showing curiosity and suspense, photorealistic style --raw
[Image source: genAI, Midjourney]

Mit den wirklich gefährlichen Dingen im Leben … also ich meine dem so richtig krassen Sch*** … verhält es sich wie mit den wirklich wertvollen Dingen: Man findet sie sehr selten und man erkennt sie meistens erst dann, wenn’s schon zu spät ist.
Tim und Maja sind einer großen Sache auf der Spur. Ein erst vor Kurzem ins Haus gegenüber eingezogener unheimlich aussehender alter Mann, verhält sich des Nachts mehr als nur verdächtig. Während sie ihn vermeintlich unauffällig beobachten, hat er die beiden Kinder schon längst im Visier.
Maja, sonst immer die Mutigere von den beiden, wird plötzlich von einer fast panischen Angst erfasst. Tim, dessen Herz in ihrer Gegenwart immer etwas schneller schlägt, kann sich das nicht erklären, gleichzeitig wundert er sich darüber, dass er stets erschöpfter wird und immer wieder in einen nicht wirklich erholsamen Schlaf fällt.
Die Sache eskaliert, als die beiden versuchen, dem Geheimnis im Haus des alten Mannes auf den Grund zu gehen.

Eine tolle und gruselige Kurzgeschichte mit gleich mehr als einem Twist, die sich hervorragend für das nächste nächtliche Lagerfeuer-Event im Wald eignet.

Der Keller

von Robert C. Scheel

Midjourney Prompt: An old, heavy, rusted iron door standing half open against a basement wall, dark pitch black shadows beyond the doorway, frost covering the dry floor and walls, there are shelves, boxes, and cartons in the basement, ominous atmosphere, cinematic composition, photorealistic, highly detailed texture, 8k, unreal engine, eerie atmosphere --chaos 30 --raw
[Image source: genAI, Midjourney]

Keller. An sich schon völlig ausreichend, um alte oder neue Ängste aus dem Gedächtnis oder Unterbewusstsein hochkriechen zu lassen. Ein Keller unter einem Keller … das kann ja nur schiefgehen!
Die drei 14-jährigen Jungs Lewis, Micha und Tobi begeben sich eher zufällig, aber goonies-mäßig in Lewis‘ Elternhaus auf die Suche nach einer verschwundenen Mitschülerin und stoßen bei ihren Recherchen auf äußerst verdächtige Indizien, die die Schwester von Lewis, Lil, in keinem guten Licht dastehen lassen, wobei der „Unterkeller“ natüüüürlich, wie es sich gehört, ziemlich lichtfrei daherkommt … und etwas Uraltes in den Schatten verbirgt.

Tote Augen

von J. J. McBlack

Midjourney Prompt: Close-up shot of a sinister black demon claw with razor-sharp long talons gripping a child's doll, dark textured skin with scales, ominous shadows, dramatic lighting, horror atmosphere, highly detailed, photorealistic, cinematic composition, shallow depth of field, dark fantasy art style --raw
[Image source: genAI, Midjourney]

Puppen und ihre toten Augen. Es wird mir immer unverständlich bleiben, wie man derlei Kinderspielzeug gut finden kann oder weshalb es sogar Erwachsene dazu treibt, derlei gruselige Artefakte zu sammeln.
Doch aus unzähligen Geschichten wissen wir, dass Puppen nicht immer nur Puppen sind. Doch wenn etwas merkwürdig und dämonisch erscheint und die Puppen sich letzlich nur als harmloses Spielzeug erweisen, sollte man dringend und ziemlich schnell hinter die Quelle des Dämonischen kommen. Ganz besonders, wenn man eine erfahrene Dämonenjägerin ist.

Ein gut erzählter Prolog einer Geschichte, die darauf hindeutet, sich ausgiebiger mit dem Erwachen eines wesentlich größeren dämonischen Problem in einer Fortsetzung zu beschäftigen.

Geister der Vergangenheit

von Florian Krenn

Flux.2 Prompt: POV view from a first-floor window looking down onto a large cemetery with a chapel-like crypt in the center. In a small niche to the left of the crypt door stands a little devil with a trident, and in the small niche to the right of the crypt door stands a little angel with a spear in his hand. An old, gaunt man is weeding in front of the crypt. A stone wall surrounds the cemetery. Behind the cemetery stands an abandoned large old manor house with windows and doors boarded up with wooden planks. Gloomy, somber atmosphere at dusk, overcast sky, dim evening light, gothic mood, melancholic scene, cinematic composition, photorealistic style.
[Image source: genAI, Flux.2]

Friedhöfe haben schon immer eine unheimliche (vor allem abends und nachts) Ausstrahlung, die einen gleichzeitig abstößt und auch anzieht.
Der 13-jährige Ben wohnt mit seinen Eltern direkt gegenüber einem alten Friedhof. Natürlich interessiert sich der Junge für alles, was dort vor sich geht und auch für das hinter dem Friedhof liegende verlassene Anwesen.
Als sich eines Tages ein merkwürdiger Friedhofsgärtner am Eingang der Gruft der Familie, die vor vielen Jahren in der großen Villa wohnte, zu schaffen macht, beschließt er mit seinen zwei Freund_innen Marc und Lucy das sich ganz sicher dahinter verbergende Geheimnis des alten Mannes zu lüften.

Eine gruselig-spannende Abenteuergeschichte dreier Freund_innen über alte Familiengeheimnisse, Geheimverstecke, Neugier und Mut.

Die Galerie

von Nicole Hobusch

Flux.2 Prompt: A dark painter's atelier with wooden paneled walls, dimly lit and atmospheric. A large ornate mirror in an elaborate golden baroque frame stands prominently. A small single jagged crack splits through the mirror glass. From within the crack, an intensely bright, blinding ray of light emanates outward, cutting through the darkness. The light creates dramatic contrast and casts eerie shadows across the room. Moody, ominous, and unsettling atmosphere with cinematic lighting. Black and white raw ink drawing, highly detailed, 8K quality.
[Image source: genAI, Flux.2]

Alte Häuser mit unheimlichen Gemälden an den Wänden sollte man eigentlich immer meiden. Aber, wer hört schon auf mich!
Das Pärchen in Nicole Hobuschs Kurzgeschichte sieht sich entgegen der Skepsis und Bedenken ihrer Kinder sogar eher von der Gemäldegalerie, die sich in dem neu erworbenen alten Haus befindet, angezogen und versucht ihre Faszination auf ihre Sprösslinge überspringen zu lassen.
Doch … hätten die beiden lieber mal auf Lexie und Tom gehört, denn schon in der ersten Nacht in dem ehemals einem „exzentrischen“ Maler gehörenden Haus geschehen merkwürdige Dinge … die rasant exkalieren!

Eine schaurig-schöne Gruselgeschichte, die mich unbedingt in meiner oben genannten Einschätzung bestärken.

Die Hütte

von Christine Jurasek

Flux.2 Prompt: A lonely alpine cabin at night in the mountains in late summer. Dark clouds drift over the rugged peaks. A faint glimmer of light shines from one of the windows. On the roof, the black silhouette of three women are visible. The women crawling on the roof and in front of the hut. The atmosphere is gloomy and ominous. Painted in the style of a rough, expressive oil painting.
[Image source: genAI, Flux.2]

Berglandschaften stehen meistens für Freiheit und die pure Urgewalt der Natur. Man verbindet mit ihnen normalerweise Einsamkeit und frische Luft und eher keine unheimliche Begegnung mit angsteinflößenden Gestalten.
Das zumindest ist die weit verbreitete Vorstellung, vor allem bei Städtern fernab der Berge. Bergmenschen, die auch schon mal Nächte unter freiem Himmel oder bei Unwetter in kleinen Almhütten verbracht haben, würden das so sicher nicht unterschreiben. Die Berghänge und -gipfel sind bei Weitem nicht so unbewohnt, wie sie bei Sonnenschein wirken.
Als die drei Jugendlichen Sara, Niki und Laurenz nach einem Unfall die Nacht gezwungenermaßen in einer solchen Hütte verbringen müssen, ist ruhiger Schlaf nicht wirklich das, was sie dort finden. Etwas findet sie und keine_r der drei wird diese Nacht so schnell wieder vergessen.

Eine auf kantige Weise (der Landschaft angemessen) erzählte Gruselgeschichte aus den Bergen von Christine Jurasek, in der alte Sagen von urtümlichen Bergwesen geweckt werden und man eine Ahnung davon bekommt, dass hinter dem friedvollen Bergidyll noch immer eine dunkle Seite lauert.

Spielst du mit mir?

von Jacqueline V. Droullier

Flux.2 Prompt: A ghostly pale girl with black braided pigtails and a white dress is inside an antique dresser mirror, holding a worn teddy bear under her arm, dark circles under her eyes, ethereal and haunting presence, the bedroom is neglected and decaying with peeling wallpaper, charred black burn marks on walls and furniture, abandoned atmosphere, eerie and unsettling mood, dim cold lighting, horror graphic novel style, cinematic composition, highly detailed
[Image source: genAI, Flux.2]

Flaschendrehen. Irgendwie mag es keine_r, aber in einem gewissen Alter gehört es wohl leider dazu. Und merkwürdigerweise erwischt es einen selbst immer am übelsten. Und man kann von Glück sagen, wenn’s nur peinlich wird.

An manchen Tagen oder Abenden aber sollte man es besser nicht spielen … vor allem nicht an Halloween!

Warum es keine Dämonen mehr gibt

von Maximilian Wust

Flux.2 Prompt: A vibrant animated scene of smart household appliances having a lively conversation in a sleek modern kitchen. The refrigerator stands as the confident leader in the center, with animated facial expressions. Around it, a fully automatic coffee machine, chrome toaster, small robot vacuum cleaner, stainless steel microwave, electric kettle, and egg cooker are all engaged in animated discussion with expressive cartoon-like faces and speech bubbles. In the foreground, a menacing futuristic kitchen device consisting of a large metallic mixing bowl with attached tubes and robotic arms, featuring a black digital display screen showing two sinister glowing eyes staring forward. The kitchen has contemporary white cabinets, granite countertops, and warm LED lighting. Pixar-style 3D animation aesthetic with anthropomorphic appliances, colorful and whimsical atmosphere, high detail, cinematic lighting.
[Image source: genAI, Flux.2]

Eltern mögen sich oft die Frage stellen, wie sie einem eher introvertierten Kind, das zudem Mobbing ausgesetzt ist, am ehesten helfen können? Ist es besser, das Kind aus dem Mobbing-Umfeld herauszunehmen? Ist es zielführend, dem Kind Selbstbewusstsein „zu verordnen“ und es mit Werkzeugen auszustatten, um sich zu wehren? Soll man das Kind die Sache selber regeln lassen oder es eher beschützen? Oder könnte es helfen, das Kind zwangsweise zu sozialisieren, indem es in ein Ferienlager gesteckt wird, wo sich in freier Natur alles wie von selbst regelt?
Ich glaube ja, man kann als Eltern mehr falsch als richtig machen und wenn’s für gemobbt Kinder ein magisches Mittel geben sollte, ist es die Kombination aus Sich-Zeit-Nehmen und Zuhören. Beides sehr selten und kostbar, da es etwas mit dem wertvollen Gut ‚Zeit‘ zu tun hat, von dem jede_r zu wenig besitzt. Aber, was weiß ich schon.

Die Situation des rothaarigen Mädchens in Maximilian Wusts Geschichte können sicher viele nachempfinden. Auch in meinen Kindheitserinnerungen deckt sich so manches mit ihren Erfahrungen, wobei es bei mir das PC-Game Ghosts ’n Gobblins war 😉
Die Rolle des resignierenden Opfers, die Verzweiflung und die Wut … nichts scheint sich für das Mädchen jemals zu ändern … es sei denn, eine Art Dämon übernimmt ungefragt die Kontrolle.
In dieser Kurzgeschichte, die keine leichte Kost ist, übernimmt das hier als Gahe bezeichnete nicht-stoffliche Wesen, nicht nur die Kontrolle seines Gefäßes, sondern strebt auch die der anderen Sommercamp-Teilnehmer_innen und Betreuer_innen an.
Getrieben von explosionsartig freiwerdender Wut, vermag die über Jahre gepeinigte Protagonistin endlich Rache zu üben und es mit der Hilfe des Dämons allen heimzuzahlen. Doch der Machtzuwachs kommt nicht von ungefähr, hat seinen Preis und impliziert im Grunde auch nur, das sie wieder das Opfer eines anderen Wesens ist.
Ist es das, wonach sie so lange gesucht hat? Bringt ihr eine Opfer-Täter-Umkehr das lang ersehnte gute Leben?

Ein ziemlich heftig erzählter phantastischer Erklärungsansatz für den Umstand, dass so viel Schlimmes auf der Welt (durch Menschen) passiert, wir aber die dafür verantwortlichen Dämonen noch nie gesehen haben.

Hexennacht

von Patricia Becker

Flux.2 Prompt: A surreally elongated hallway with walls constructed of ancient weathered stone bricks, perspective dramatically stretched with the corridor extending impossibly far into the distance, antique oil portrait paintings of women in ornate gilded frames hanging along both walls, a stuffed wild boar stands on the floor against the wall, dim atmospheric lighting casting long shadows, eerie unsettling atmosphere, modern and stylish stone floor, sense of infinite depth and unnatural scale, haunting ambiance, cinematic composition, hyperdetailed textures, moody color palette with deep shadows and muted tones
[Image source: genAI, Flux.2]

 Oft werden Kinder in der Schule von ihren Mitschüler_innen aufgrund ihrer womöglich andersartigen Kleidung oder ihres Aussehens gemobbt oder gemieden. Schnell machen Witze oder Gerüchte die Runde. Manche, die als Freaks beschimpft werden, werden isoliert und finden selten Freund_innen.
Dabei wäre es so einfach, ihnen eine Chance zu geben und sie mal näher kennenzulernen.

In Patricia Beckers Kurzgeschichte wird die einzige offene und ziemlich mutige Schülerin, die der etwas unheimlich aussehenden Neuen in ihrer Klasse eine Chance gibt, von dem, was sie bei einem Besuch bei ihr Zuhause so entdeckt, in einer Weise überrascht, wie sie es sich in ihren kühnsten Träumen oder Alpträumen nicht hätte ausmalen können.
Manchmal sind andersartige Mitschüler_innen einfach nur anders, manchmal sind sie aber so richtig ganz anders.

Die Spieluhr

von Sabrina Osmers

Flux.2 Prompt: Close-up photograph of a small antique music box with a delicate white porcelain ballerina figurine in dancing pose on top, placed on the worn wooden seat of an old rocking chair, set in a modern minimalist living room at night, some pale moonlight streaming through a window casting eerie shadows across the scene, unsettling atmosphere, cinematic lighting, photorealistic, highly detailed, dark ambient mood, horror aesthetic, shallow depth of field
[Image source: genAI, Flux.2]

Gebäude und Gegenstände sind an sich ziemlich leblose Materie, die zum Teil von Menschenhand gemacht sind. Doch auch diejenigen, die die Gegenstände nutzen bzw. in ihnen wohnen, haben eine Wechselwirkung auf sie. Manche dieser Einflüsse sind ganz profaner Natur, wie Abnutzung durch wiederholtes Anfassen oder dass ein Zimmer oder eine Wohnung nach der Person riecht, die darin Jahre um Jahre verbracht hat.
Manch Einfluss ist aber subtiler Natur und hat mit den Gefühlen zu tun, die ein Mensch in Verbindung mit dem Gegenstand hat(te). Und je intensiver die Gefühle sind/waren, umso mehr könnte sich … auf welche Weise auch immer … auf den Gegenstand übertragen.
So ist es nicht verwunderlich, dass die elfjährige Milena im Haus der kürzlich verstorbenen Urgroßmutter des Nachts sehr merkwürdige Dinge mit einer sehr alten Spieluhr erlebt … die nur für sie bestimmt sind.

Eine unaufgeregt-charmante Geistergeschichte von Sabrina Osmers und eine Erinnerung daran, dass mit dem Tod nicht alles von einem Menschen für immer verschwunden ist. Und wahrscheinlich keimt in jeder/jedem von uns der Gedanke auf, dass uns vielleicht etwas ganz Ähnliches in Verbindung mit einer verstorbenen Person und einem Gegenstand schon einmal widerfahren ist, was wir uns nicht wirklich erklären konnten.

Hugo

von Nele Sickel

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Die verbotene Zone

von Lilly Leev

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Ich sehe was, was du nicht siehst

von Sarah Lutter

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Der App-Dämon

von Christoph Grimm

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