Im Netz der Versuchung

Im Netz der Versuchung

Im Netz der Versuchung

20191 h 46 min
Kurzinhalt

Fischerboot-Kapitän Baker Dill (Matthew McConaughey) hat sich auf eine ruhige Insel zurückgezogen und genießt sein entspanntes Leben zusammen mit seinem Maat Duke (Djimon Hounsou), die sich gemeinsam ihren Lebensunterhalt verdienen, indem sie Touristen mit zum Hochseefischen nehmen. Wenn Baker wieder an Land ist, stattet er meist seiner Geliebten Constance (Diane Lane) einen Besuch ab. Doch mit dem idyllischen Leben ist es schnell vorbei, als seine Ex-Frau Karen (Anne Hathaway) ihn ausfindig macht und auf der Insel plötzlich auftaucht. Denn sie hat eine verzweifelte Bitte: Baker soll für sie ihren gewalttätigen neuen Mann (Jason Clarke) umbringen, in dem er diesen mit auf einen Fischtrip nimmt und dann über Bord den Haien zum Fraß vorwirft. Den Kapitän wirft diese Bitte zurück in ein Leben, welches er vergessen wollte und er muss sich schnell mit der Frage auseinandersetzen, was richtig und was falsch ist. Denn nicht alles ist so, wie es scheint...

Metadaten
Titel Im Netz der Versuchung
Original Titel Serenity
Regisseur Steven Knight
Laufzeit 1 h 46 min
Starttermin 24 Januar 2019
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Gut
Bilder
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Sehr interessanter Twist in der Handlung, bin mir aber nicht sicher, ob die Besetzung die richtige ist. Der Film ist gespickt mit Metaphern und am Anfang könnte man den Eindruck haben, Baker Dill befände sich in einer Art Zwischenwelt … zwischen Leben und Tod … à la Lost. Die Nebenrollen werden absichtlich überzeichnet und etwas naiv mit Charaktereigenschaften dargestellt. Alles ist durchzogen mit dem Vater-Sohn-Verhältnis und religiösen Moralvorstellungen. Daraus entsteht ein ganz gut gemachter Konflikt, dem sich Baker letzten Endes wohl zu stellen hat.

Dass es nicht die spirituelle Übergangswelt, sondern die Gamingwelt des Halbwaisen ist, macht den Film durchaus interessant und gibt ihm das gewisse Etwas. Doch … ich weiß nicht warum … irgendwie nimmt die Handlung nicht so wirklich Fahrt auf, was womöglich am Schnitt liegen könnte. Während Matthew McConaughey ganz passabel abliefert, wobei man ihm den Kriegsveteranen nicht wirklich abnimmt, ist Anne Hathaway leicht fehlbesetzt und für mich unglaubwürdig. Alles natürlich unter der Berücksichtigung, dass es sich lediglich um programmierte Figuren in einem Computerspiel handelt … dennoch hätte man mehr daraus machen können.

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