Edison – Ein Leben voller Licht

Edison – Ein Leben voller Licht

Edison - Ein Leben voller Licht

20191 h 45 min
Kurzinhalt

Im Jahre 1880 gelingt es dem brillanten Wissenschaftler und Tüftler Thomas Alva Edison endlich, eine erste Glühbirne zu konstruieren, die länger als ein paar Minuten leuchtet. Unterstützt durch seinen Sekretär und Assistenten Samuel Insull sowie den superreichen Geldgeber J.P. Morgan plant Edison nun, die ersten Häuserblocks in Manhattan mit elektrischem Licht zu versorgen. Doch das Trio ist nicht allein mit seinen Ambitionen. Denn der Unternehmer George Westinghouse erkennt, dass die neue Technologie längst nicht ausgereift ist. Mit Hilfe des aus Serbien eingewanderten Physiker-Genies Nikola Tesla macht er mit der deutlich effizienteren, aber angeblich lebensgefährlichen Wechselspannung Edisons Gleichspannung Konkurrenz. Der Wettkampf um städtische Aufträge zur Beleuchtung Amerikas spitzt sich zu, als beide Männer – entgegen ihres eigentlichen Charakters – zu zunehmend unlauteren Mitteln greifen, um den Gegner auszustechen…

Metadaten
Titel Edison - Ein Leben voller Licht
Original Titel The Current War
Laufzeit 1 h 45 min
Starttermin 18 Juli 2019
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Schlecht
Bilder
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Lieblos und überaus langweilig. Die Charaktere führen hektische Dialoge ohne Bezug aufeinander. Es scheint so, als ob hier Dynamik mit Geschwindigkeit erzeugt werden soll, was leider in die Hose geht.

Der deutsche Titel ist wie so oft irreführend, denn eigentlich geht es nicht um Edison, sondern um die Einführung des Stroms in den USA, wie es der englische Titel schön beschreibt (Current War). Aber man weiß eigentlich gar nicht wirklich, worum es geht, denn der panische Schnitt und die obligatorische Wackelkamera lassen einen im Schweinsgalopp durch die vermeintliche Handlung stolpern, ohne dass man einen Bezug zu den Rollen oder zu den technischen Hintergründen herstellen kann. Zudem erinnert die Optik des Films irgendwie an Steampunk-Verfilmungen, aber dann doch wieder nicht. Und was bitte war das für eine Tesla-Darstellung?

Man hat leicht das Gefühl, dass man sich darüber nicht einig war, was man mit diesem Film überhaupt zeigen wollte.

Eine Verschwendung vor allem von Cumberbatchs Talent und meiner Zeit.

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