Die Novizin

Die Novizin

Titel
Die Novizin
Original Titel
The Novice
Regisseur
Lauren Hadaway
Schauspieler
Isabelle Fuhrman, Amy Forsyth, Dilone, Jonathan Cherry, Kate Drummond, Charlotte Ubben, Sage Irvine, Chantelle Bishop, Jeni Ross, Nikki Duval, Eve Kanyo, Al Bernstein, Neil Babcock, Robert Ifedi, Kialeigh Magee, Jeff Scott Whal, Nigel Holt
Laufzeit
1 h 34 min
Starttermin
17 Dezember 2021
Genres
Drama, Thriller
Kurzinhalt
Um ein wenig Anschluss an ihre Kommiliton*innen zu finden, tritt die eigenbrötlerische und ein Geheimnis mit sich herumtragende Studienanfängerin Alex Dall (Isabelle Fuhrman) dem Ruderteam ihrer Universität bei. Zunächst läuft unter der Aufsicht des Trainers (Jonathan Cherry) alles recht gut und Alex kommt sogar ihren Mitstreiterinnen Jamie (Amy Forsyth), Dani (Dilone) und Winona (Jeni Ross) etwas näher. Doch dann übermannt die junge Frau ein obsessiver Ehrgeiz, immer besser und vor allem besser als die anderen zu werden. Sie schindet ihren Körper, bis die Hände bluten und sie kurz vor dem physischen als auch psychischen Zusammenbruch steht. Sie will es – koste es, was es wolle – in das Boot mit den besten Ruderinnen schaffen und ist bald bereit, dafür nicht nur sich selbst zu zerstören
Produktion
H2L Media Group, Picture Movers Anonymous
Produzent
Steven Sims, Kari Hollend, Ryan Hawkins, Zack Zucker
Autor
Drehbuch-Autor
Komponist
Alex Weston
Land
 Kanada Vereinigte Staaten
Sprachen
Englisch
Kameramann
Todd Martin
Slogan
Zertifikation
R
Keine Jugendfreigabe
Budget
Einnahmen
$24.322
IMDb Id
tt11131464
Website

Ziemlich stressiger und langatmiger Streifen, bei dem die psychischen Defizite der Hauptdarstellerin eher nerven als Interesse zu wecken. Der Versuch, eine Außenseiterin mit offensichtlichen Problemen mit übersteigertem Ehrgeiz sich in eine Teamsportart integrieren zu wollen, ist zwar rühmlich, aber scheitert kläglich. Statt sich mit den Problemen und womöglichen Ursprüngen des Hauptcharakters auseindersetzen zu können, schildert der Film lediglich den völlig überdrehten Zwang gewinnen und Erste sein zu wollen. Weder erfährt man etwas über den Hintergrund der Figur Alex Dall, noch wird etwas über die Hintergründe des Universitätsports Rudern erläutert. Stattdessen werden ganz bewusst nur düstere und deprimierende Orte ausgewählt, um wahrscheinlich das Innerste der Hauptfigur zu reflektieren. Der Effekt ist aber nicht ein Verständnis des Zuschauers für ihre Situation, sondern eine stetig steigende Genervtheit über die fehlende Handlung.

Das sportliche Kernthema wurde leider zum Nebenschauplatz und trifft nicht den Spirit. Der Filmtitel “Die Psychotin” wäre treffender gewesen.

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